FRAGEN &
ANTWORTEN
BREITBANDTECHNIK

 

Warum Glasfaser?

Die Anforderungen an eine Internetverbindung steigen seit Jahren: mehr Datenvolumen, neue Angebote wie Video-Streaming und Cloud Computing erfordern immer höhere Bandbreiten. Die Zeiten, in denen das gute alte Kupferkabel diese Entwicklung mitmachte, nähert sich ihrem Ende. Mittel- bis langfristig eignet sich nur moderne Lichtwellenleiter-Technologie, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Glasfaser bietet eine konstant gute Übertragungsqualität bei gleichbleibender Bandbreite und eine geringe Störungsanfälligkeit. Außerdem entstehen im Gegensatz zu Kupferleitungen keinerlei elektromagnetische Strahlungen.

Die Lichtwellenleiter-Technologie über ein Glasfaserkabel  ist momentan die schnellste Art, sich im Internet zu bewegen.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Welchen Mehrwert bietet ein Glasfaseranschluss?

Eine gute Internetanbindung spielt bei der Vermietung oder dem Verkauf einer Immobilie heutzutage eine wichtige Rolle. Durch den Anschluss an das leistungsstarke Glasfasernetz gewinnt Ihre Liegenschaft an Attraktivität und Wert.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

FTTH – Was ist das eigentlich?

FTTH steht für „Fibre To The Home“ und bezeichnet das Verlegen von Glasfaserleitungen bis in Ihr Gebäude. Das Kürzel ist zu einem Synonym für die schnelle und vielfältige Internet-Anbindung geworden, mit der Internet, Telefon, Fernsehen ohne Geschwindigkeitseinbußen von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Auftrag und Nutzungsvereinbarung / Gebäudeanschluss

Um Ihr Gebäude an unser Glasfasernetz anschließen zu können, muss uns der Gebäudeeigentümer einen Auftrag zum Anschluss seines Gebäudes an das neu zu errichtende Netz der Genossenschaft erteilen. Die Kosten für die Leitungsführung auf dem eigenen Grundstück sind dabei von jedem Grundstückeigentümer selbst zu tragen, während die Genossenschaft für die Verlegung des Lichtwellenleiternetzes im öffentlichen Straßenraum zuständig ist.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Welche Möglichkeit besteht bei der Erstauswahl der Diensteanbieter und unter welchen Anbietern kann ich nach Vertragsende wechseln?

Das Netz der Genossenschaft wird durch den heimischen Netzbetreiber Telemark aus Lüdenscheid betrieben. Ein Anbieterwechsel ist hierdurch nach Vertragsablauf zu jedem Unternehmen möglich, mit dem die Telemark dann eine entsprechende Vereinbarung hat. Derzeitig sind es die Unternehmen Helinet, Vodafone, Versatel, Dokom 21, Muenet, MB&T. Zusätzlich ist natürlich auch grundsätzlich eine Rückkehr auf das Netz der Deutschen Telekom möglich.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

 
GENOSSENSCHAFT

 

Was ist eine Genossenschaft und welche Vorteile bringt die Mitgliedschaft?

Unsere Breitbandgenossenschaft Hagen eG ist eine Selbsthilfeeinrichtung zum Ausbau des Hagener Gewerbegebiets mit Breitbandtechnologie. Aufgrund fehlender privatwirtschaftlicher Marktteilnehmer im Hagener Gewerbegebiet Lennetal sind Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihr eigenes Engagement angewiesen, damit ein zügiger Breitbandausbau möglich wird und die Unternehmen den Anschluss im Wettbewerb um Arbeitsplätze, Lebensqualität nicht verlieren oder in letzter Konsequenz sogar bei der Wohnort- und Standortwahl von Bürgern und Unternehmen nicht dauerhaft benachteiligt sind. Die Genossenschaft baut, finanziert und vermarktet das Breitbandnetz für ihre Mitglieder. Die Genossenschaft ist demokratisch organisiert. Sie basiert auf den Prinzipien der Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Das „Förderprinzip der Mitglieder“ hat vor jeder Gewinnmaximierung oberste Priorität der Breitbandgenossenschaft Hagen eG.

Nur die Mitgliedschaft berechtigt, Leistungen der Genossenschaft in Anspruch zu nehmen, also z.B. die Nutzung des Breitbandnetzes gegen Gebühr.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Welche Rechte habe ich als Genossenschaftsmitglied?

Die Generalversammlung ist das oberste Beschlussorgan einer Genossenschaft. Diese findet in der Regel jährlich statt. Unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Anteile verfügt jedes Mitglied über max. drei Stimmen. Hier wird unter anderem über die Genehmigung des Jahresabschlusses, der Verwendung des Jahresüberschusses (z. B. Dividendenzahlung)/-fehlbetrags, der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat und der Wahl des Aufsichtsrats, Beschluss gefasst. Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sind in der Satzung geregelt.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wie kann ich Mitglied werden?

Die Mitgliedschaft muss persönlich bei der Genossenschaft beantragt werden. Das geschieht in der Regel in Zusammenhang mit einem konkreten Breitbandanschluss. Eine Beitrittserklärung erhalten Sie bei der Genossenschaft oder über unseren Telekommunikationsdiensteanbieter, der HeLi NET Telekommunikations GmbH & Co. KG. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand der Genossenschaft.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Welche Kosten fallen für die Mitgliedschaft an? Wie hoch ist ein Genossenschaftsanteil und wie viele Pflichtanteile muss ich erwerben?

Ein Anteil entspricht 500,-- EUR. Für die Mitgliedschaft in unserer Genossenschaft ist mindestens ein Anteil zu erwerben, also 500,-- EUR zu entrichten. Möchten Sie als Unternehmer darüber hinaus einen Breitbandanschluss nutzen, dann sind je nach Ihrer Unternehmensgröße weitere Anteile, sog. Pflichtanteile, zu erwerben (Beispiel: Unternehmen bis 10 Mitarbeiter, 6 weitere Anteile à 500,-- EUR, also insgesamt 3.500,-- EUR; Unternehmen 10 bis 49 Mitarbeiter, 10 weitere Anteile à 500,-- EUR, also insgesamt: 5.500,-- EUR). Die genaue Staffelung der zu zeichnenden Anteile ergibt sich aus § 37 Abs. 2 der Satzung. Daneben fällt für diejenigen Unternehmen, die erst nach dem 31.12.2016 der Genossenschaft als Mitglied beitreten, ein zusätzliches, nicht-rückzahlbares Eintrittsgeld an.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Kann ich auch Anteile über die Pflichtanteile hinaus erwerben und welche Vorteile habe ich dadurch?

Jeder zusätzliche Anteil stärkt die Eigenkapitalbasis Ihrer Genossenschaft. Mitglieder können weitere Anteile erwerben. Hierüber entscheidet jedoch der Vorstand. Für den Erwerb weiterer Anteile ist eine schriftliche (Beitritts-)Erklärung mit Unterschrift erforderlich. Alle Genossenschaftsanteile sind auch dividendenberechtigt. Über die Höhe der Ausschüttung entscheidet die Generalversammlung auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Was passiert mit meinen Genossenschaftsanteilen?

Die Summe aller von Ihnen gezeichneten Genossenschaftsanteile bezeichnet man als „Geschäftsguthaben“. Das Geld kommt der gesamten Genossenschaft zu Gute. Es wird für Instandhaltung, Re-Finanzierung des Breitbandnetzes und Rücklagen verwendet. Genaues regelt unsere Satzung.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wann muss ich das Geschäftsguthaben einzahlen und ist eine Zahlung in Teilbeträgen möglich?

Bei Eintritt in die Genossenschaft ist der lt. Satzung zu zahlende Gesamtbetrag sofort nach Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand in voller Höhe zu entrichten. Die Beitrittserklärung erhält ein SEPA-Lastschriftmandat, wonach die gezeichneten Anteile per SEPA-Lastschrift eingezogen werden. Über die Aufnahme Ihrer Mitgliedschaft werden Sie seitens des Vorstands schriftlich unterrichtet. Erst danach werden die Anteile zur Zahlung eingefordert. Eine Ratenzahlung ist leider nicht möglich.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Was ist ein Eintrittsgeld?

Alle Mitglieder, die bis zum 31.12.2016 der Genossenschaft als Mitglied beitreten, sind von der Zahlung eines Eintrittsgeldes befreit. Ebenso die investierenden Mitglieder. Ab dem 01.01.2017 wird mit Aufnahme in die Genossenschaft ein einmaliges Eintrittsgeld in Höhe von … EUR fällig. Dieses Eintrittsgeld wird dem Geschäftsguthaben nicht gutgeschrieben. Demnach werden diese … EUR bei der Dividendenzahlung nicht berücksichtigt und nach dem Ausscheiden auch nicht zurückgezahlt. Die Gründungsmitglieder sind von einem Eintrittsgeld befreit.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wann wird die jährliche Dividende ausgezahlt?

Die Dividende wird jeweils nach der Generalversammlung zur Mitte des Jahres ausbezahlt. Rechnerische Bezugsgröße ist das Guthaben per 01.01. des Vorjahres.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wozu brauche ich einen Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag kann jeder seine Kapitalerträge (Zinsen und Dividenden) bis maximal € 801,00 von der Besteuerung freistellen. Wird kein Freistellungsauftrag bei uns eingereicht, oder reicht dieser nicht aus, muss die Genossenschaft von den Zinsgewinnen Kapitalertragsteuer abführen.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Ist eine Übertragung des Geschäftsguthabens möglich?

Grundsätzlich ja. Dazu bedarf es aber der Zustimmung des Vorstandes. Bitte wenden Sie sich mit einem Übertragungswunsch in jedem Fall schriftlich an uns.

Ein Mitglied, welches aus dem Gewerbegebiet wegzieht, kann mit Zustimmung der Genossenschaft seine Mitgliedschaft auf einen Nachfolger  übertragen. Die Mitgliedschaft des übertragenden Mitgliedes endet unverzüglich mit der Zustimmung durch die Genossenschaft. Der Dividendenanspruch entfällt zur gleichen Zeit beim abgebenden Mitglied.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wie kann ich die Mitgliedschaft kündigen und wann bekomme ich mein Geschäftsguthaben zurückgezahlt?

Sie können Ihre Mitgliedschaft jederzeit schriftlich kündigen. Die Mitgliedschaft endet gemäß Satzung dann mit einer Frist von 5 Jahren zum Jahresende. Die Auszahlung Ihres Guthabens erfolgt analog nach dem GenG frühestens nach der Generalversammlung in dem Jahr, die über das Jahresergebnis des Jahres wo die Kündigung wirksam geworden ist, entschieden hat. Nach dem GenG muss die Generalversammlung bis zum 30.06 des Folgejahres durchgeführt worden sein.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Was geschieht mit meinen Anteilen im Todesfall?

Im eigenen Interesse ist uns der Tod eines Mitglieds möglichst umgehend von seinen Erben mitzuteilen. Alle Unterlagen (wie Sterbeurkunde und Erbnachweis) können auch später noch nachgereicht werden.

Im Todesjahr geht die Mitgliedschaft bis zum Ende des Geschäftsjahres auf den Erben über. Die Mitgliedschaft des Erben endet nicht mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist, sondern wird fortgesetzt, wenn der Erbe die zum Erwerb erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Wird der Erblasser durch mehrere Erben beerbt, endet die Mitgliedschaft mit dem Schluss des auf den Erbfall folgenden Geschäftsjahres, wenn sie nicht bis zu diesem Zeitpunkt einem Miterben überlassen wird. Mehrere Erben können ein Stimmrecht in dieser Zeit nur durch einen gemeinschaftlichen Vertreter ausüben. Dieser ist der Genossenschaft unverzüglich schriftlich zu benennen. Die Überlassung ist wirksam mit Eintragung des Miterben in die Mitgliederliste; zu diesem Zweck muss die Überlassung von den Miterben rechtzeitig schriftlich dem Vorstand angezeigt werden. Der Miterbe muss zum Zeitpunkt der Überlassung die vorstehenden persönlichen Voraussetzungen erfüllen.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Was muss ich tun, wenn sich meine Anschrift, mein Name oder meine Bankverbindung ändert?

Wir benötigen hierüber eine schriftliche Erklärung, im Falle einer Namensänderung (etwa in der Folge einer Heirat) oder einer Verschmelzung einen amtlichen Nachweis. Das kann eine Kopie der Heiratsurkunde oder Handelsregisterbekanntmachung sein. Bitte reichen Sie ein entsprechendes Dokument ein. Zudem muss ein neuer Freistellungsauftrag gestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Muss ich Mitglied sein/werden, um einen Breitbandanschluss zu erhalten?

Ja, Grundvoraussetzung für den Erhalt eines Breitbandanschlusses ist die Mitgliedschaft. Wenn Sie bei uns bzw. über unseren Provider einen Breitbandanschluss nutzen möchten, müssen Sie entweder Mitglied der Genossenschaft sein oder es werden. Das bedeutet, dass man mit Abschluss eines Providervertrages mit der HeLi Net Telekommunikations GmbH & Co. KG auch die entsprechenden Pflichtanteile bei der Genossenschaft erwerben muss. Maßgeblich hierfür ist der Eingang der Zahlung des kompletten Geschäftsguthabens und des Eintrittsgeldes auf einem unserer Konten.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Was ist der Unterschied zwischen einem „förderfähigen“ und einem „investierenden“ Mitglied?

Grundsätzlich gilt ein genossenschaftlicher Gleichbehandlungsgrundsatz. Das Genossenschaftsgesetz bezeichnet „förderfähige Mitglieder“ als Mitglieder, welche insbesondere die Dienstleistungen der Genossenschaft „nutzen“ (= nutzendes Mitglied, förderfähiges Mitglied). Also ein Unternehmer wird Mitglied der Genossenschaft und Nutzer des genossenschaftlichen Breitbandnetzes, somit ist er ein förderfähiges Mitglied. Investierende Mitglieder sind Mitglieder, die der Genossenschaft in Erwartung eines Mindestzinses, der in der Satzung festgelegt ist, zusätzliches Eigenkapital in Form von Zeichnung von Geschäftsanteilen zur Verfügung stellt, nutzen aber nicht das genossenschaftliche Breitbandnetz. Damit soll der Genossenschaft die Möglichkeit eingeräumt werden, neben Genussrechten und anderen zulässigen Finanzierungsformen, außerhalb der (nutzenden) Mitgliedschaft, zusätzliches Eigenkapital zu generieren. 

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wie sieht meine Haftung als Mitglied aus?

Alle Mitglieder haften im Insolvenzfall der Genossenschaft nur mit dem von ihnen gezeichneten Geschäftsanteilen. Eine darüber hinausgehende Nachschussverpflichtung ist satzungsrechtlich ausgeschlossen worden (§ 40 der Satzung). Es sei angemerkt, dass die Genossenschaft zur insolvenzsichersten Rechtsform in Deutschland zählt. Die unabhängige Prüfung durch den Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband bietet hohe wirtschaftliche Stabilität und Insolvenzsicherheit für die Mitglieder

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

Wie ist das Stimmrecht konkret geregelt?

Das Genossenschaftsgesetz gewährt grundsätzlich jedem Mitglied, unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Genossenschaftsanteile, eine Stimme, lässt aber Ausnahmen zu. Im Rahmen der Satzungserstellung wurde aufgrund der unterschiedlichen Größe der beteiligten Unternehmen entschieden, sog. Mehrstimmrechte – bis max. drei Stimmen – zuzulassen. Demnach haben Mitglieder mit 1-18 Geschäftsanteilen nur eine Stimme, mit 19-30 Geschäftsanteilen zwei Stimmen und mit mehr als 30 Geschäftsanteilen drei stimmen.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2016

 
 
PRODUKTE UND LEISTUNGEN
der HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG

 

Welche Rolle spielt HeLi NET?

HeLi NET ist strategischer Kooperationspartner der Genossenschaft. Sie übernimmt die Vermarktung der Genossenschaftsanteile. Zusätzlich zu dieser wichtigen Aufgabe der Nachfragebündelung  für den Glasfaserausbau  im Lennetal ist HeL NET einer von mehreren Telekommunikationsdiensteanbietern, die ihre Dienste im Rahmen einer Netzkopplung mit dem Netzbetreiber Telemark  anbietet. HeLi NET ist seit 1999 Treiber für innovative Infrastrukturen. Das Portfolio  umfasst verlässliche Angebote für Telefonie, Internet und Mobilfunk.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Warum gilt die Glasfaser als zukunftssicher?

Wir wissen nicht, welche Internet-Anwendungen es in Zukunft gibt. Wir wissen aber, dass die Bandbreitenanforderungen Jahr für Jahr durch jede Anwendung massiv steigen. Nur die Glasfasertechnologie wird diesen Anforderungen gerecht, denn sie ist in ihrer Kapazität praktisch unbeschränkt. So haben Sie schon heute die Infrastruktur für die künftigen Bandbreiten im Gigabit-Bereich.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Welche Vorteile haben Gebiete mit eigenem Glasfasernetz?

Glasfasernetze sind die Zukunft. Nur sie können auf Dauer das ständig wachsende Datenvolumen bewältigen. Home-Office, die Vernetzung von Firmenstandorten, Videokonferenzen, Gebäudesteuerung IT-Outsourcing oder Cloud Computing brauchen eine Infrastruktur mit viel Potential nach oben. VDSL, LTE und das Kabelnetz sind für die Anforderungen der Zukunft in ihrer Kapazität zu beschränkt. Deshalb gewinnen Gebiete mit Glasfaserzugängen bis in die Unternehmen an Standortattraktivität. Sie steigern die Wettbewerbsfähigkeit sowie den Wert von Immobilien. Das beflügelt den Arbeitsmarkt, stärkt die öffentlichen Haushalte und sonstige Infrastruktur.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Wer muss einen Vertrag abschließen, Mieter oder Vermieter?

Grundsätzlich sollte der Mieter einen Vertrag mit der HeLi NET in Rücksprache mit dem Vermieter abschließen. Der Mieter benötigt lediglich eine Einverständniserklärung des Vermieters, dass er einer Verlegung in seinem Gebäude zustimmt. Ein entsprechendes Formular erhalten Sie mit den Vertragsunterlagen.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Wichtige Informationen für Mieter

Wenn Sie als Mieter einen Glasfaseranschluss nutzen möchten:

  • Überzeugen Sie ihren Vermieter zur Beauftragung eines Anschlusses seines Gebäudes an unser Breitbandnetz
     

  • Der Mieter oder der Gebäudeeigentümer hat dann auch die notwendigen (betriebsgrößenabhängige) Genossenschaftsanteile zu zeichnen, wobei die Bemessungsgröße zur Berechnung der Genossenschaftsanteile der Nutzer, also in der Regel der Mieter ist.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Wichtige Informationen für Gebäudeeigentümer

Ihr Mieter möchte einen Glasfaseranschluss nutzen, dann:

  • Schließt er selbst einen Vertrag bei einem Diensteanbieter ab und trägt damit die monatlichen Gebühren.
     

  • Ist Ihr Auftrag zum Anschluss ihres Gebäudes an das Netz der Breitbandgenossenschaft notwendig.

  • Der Mieter oder der Gebäudeeigentümer hat dann auch die notwendigen (betriebsgrößenabhängige) Genossenschaftsanteile zu zeichnen, wobei die Bemessungsgröße zur Berechnung der Genossenschaftsanteile der Nutzer, also in der Regel der Mieter ist.

Zieht Ihr Mieter aus:

  • Bleibt der Glasfaseranschluss in der Immobilie bestehen.
     

  • Kann der Nachmieter einen Vertrag bei einem verfügbaren Diensteanbieter abschließen und den Anschluss nutzen.
     

  • Kann der Mieter die Genossenschaftsanteile auf den Nachmieter oder den Vermieter übertragen (falls er die Genossenschaftsanteile gezeichnet hat) oder kündigen.

 

Tipp: Sie möchten einen Anschluss für Ihre Immobilie, Ihr Mieter möchte aber keinen Vertrag abschließen? Dann raten wir Ihnen, einen Kompromiss über die Kosten mit dem Mieter zu finden.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

Wer übernimmt die Inhouseverkabelung? Wie wird der Gebäudeanschluss realisiert?

Die Kopplung des Netzes der Breitbandgenossenschaft mit dem von Ihnen zu errichtenden Hausanschlussnetz erfolgt in der Nähe der Grundstücksgrenze. Der dann von Ihnen separat bei der Telemark zu beauftragende Hausanschluss wird von dem Unternehmen in dem von ihnen ausgewählten Raum geführt, wo der offizielle Hausübergabepunkt ist. Dieser Punkt darf sich maximal 10 m innerhalb des Gebäudes befinden. Die weitere Inhouseverkabelung kann, falls notwendig, über ihren Hauselektriker oder ebenfalls die Telemark vorgenommen werden.

Zuletzt aktualisiert am 30.08.2016

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